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Montag, 18. März 2013

Radurlaub in Osttirol

Osttirols Hauptstadt Lienz ist nicht nur Startpunkt legendärer Radsportveranstaltungen,
sondern auch Drehscheibe für entspannte Fluss-Entdeckungstouren auf zwei Rädern.
Wer Großglockner und Großvenediger hört, denkt unweigerlich an kräftezehrende Bergabenteuer – besonders, wenn es ums Radfahren geht. Während durchtrainierte Urlauber im Angesicht der höchsten Gipfel Österreichs an legendären Radsportveranstaltungen teilnehmen, bei Dolomitenradrundfahrt und Bike Challenge oder auch allein ihre Grenzen im Gelände finden, lassen es entspannte Zeitgenossen einfach laufen und genießen dabei das atemberaubende Panorama. Denn entlang der Flüsse wie Drau und Isel lädt Osttirol zu gemütlichen Entdeckungstouren ein. Vor allem, wenn man mit Bahn oder Bus talaufwärts fährt und dann am Wasser entlang wieder zum Ausgangspunkt zurück radelt. Osttirols Hauptstadt Lienz ist die Drehscheibe zahlreicher Strecken, auf denen man das Land der Berge aus einer echten Urlaubs-Perspektive erlebt.

Eine der schönsten Routen beginnt 50 Kilometer von Lienz entfernt in Innichen. Das italienische Dorf, in dem die Drau entspringt, ist bequem mit dem Zug zu erreichen. Der gut ausgeschilderte Radweg führt durch Bilderbuchdörfer immer talabwärts am Wasser entlang. Etwa auf halber Strecke erreicht man das Aigner Badl, ein historisches Tiroler Bauernbad, das seit 1772 in Betrieb ist und inzwischen unter Denkmalschutz steht. Einfach vorher anrufen, dann wird die stilechte Lärchenbadewanne mit Wasser aus der Calcium-Sulfat-Mineral-Heilquelle gefüllt, das Gelenk-schmerzen, Rheuma und Ischias lindern und die Wundheilung fördern soll – und auf jeden Fall entspannt. Anschließend stärkt man sich in der Jausenstation und radelt weiter nach Lienz. Zwischendurch bietet sich ein Stopp an einer der idyllischen Badebuchten an, für die der Drauradweg bekannt ist.

Wer sich bei einem der zertifizierten Drauradwegwirte einmietet, findet am Ende des Tages einen Trockenraum für die Wäsche, Werkzeug für kleinere Reparaturen am Rad sowie eine Waschmöglichkeit für den fahrbaren Untersatz. Vor allem jedoch einen Gastgeber, der sich wirklich auskennt und gern zum Fachsimpeln bereit ist. „Der Drauradweg, der sich von Südttirol über Osttirol und Kärnten 366 Kilometer bis nach Marburg in Slowenien schlängelt, ist ein echter Klassiker“, sagt Dieter Mayr-Hassler. Er ist Besitzer des Spiele- und Buchhotels Tschitscher in Nikolsdorf und Sprecher der Drauradwegwirte, die sich vor gut zehn Jahren zusammengeschlossen haben, um eine optimale Infrastruktur für Genussradler zu schaffen.

Auch wenn Anschlussrouten in benachbarte Gebiete wie Gailtal und Mölltal rufen – Tipp für den nächsten Tag ist auf jeden Fall Kärnten. Bis nach Spittal an der Drau sind es rund 70 Kilometer, aber weil alle sieben Kilometer ein kleiner Bahnhof steht, lässt sich die Tour beliebig abkürzen. Kunstinteressierte besichtigen zu Beginn ihres Ausflugs Schloss Bruck, das sich auf einem Hügel oberhalb von Lienz erhebt und die größte Sammlung des österreichischen Malers Albin Egger-Lienz beherbergt. Weiter geht’s über Aguntum, die einzige römische Ausgrabung auf Tiroler Boden, die ein beeindruckendes Bild der Kultur und Zivilisation vermittelt, die in der „Stadt im Gebirge“ vor 2000 Jahren den Alltag bestimmte. Danach die paar Kilometer nach Dölsach radeln und vielleicht im Gasthaus Marinelli einkehren, das für seine Osttiroler Hausmannskost und die besonders leckeren Tiroler Knödel schon fast berühmt ist? Weiter geht’s nach Lavant, an der romantischen Wallfahrtskapelle vorbei bis nach Nikolsdorf. Wer mag, schaut bei Dieter Mayr-Hassler vorbei und legt eine Spielpause auf seinem 36 Quadratmeter großen „Mensch Ärgere dich nicht“-Brett ein, bevor der Weg der malerischen Drau weiter nach Kärnten folgt.

Nach wie vor ein echter Geheimtipp dagegen ist der Iseltalradweg, der entlang des einzigen, ungezähmten Gletscherflusses in Österreich verläuft. Von Lienz aus verkehren regelmäßig Shuttles ins 27 Kilometer entfernte Matrei, das auf 975 Metern am Fuße des Felbertauerns liegt und die besondere Idylle der hochalpinen Sommerwelt eröffnet. Durch kleine Bergdörfer schlängelt sich der Radweg an der Ruine Kienburg vorbei und durch St. Johann am Walde nach Ainet. Hier bietet sich ein kleiner Badesee zur Erfrischung an, bevor die letzten Meter nach Lienz unter die Pedale genommen werden und man sich überlegt, wie man den Abend in der charmanten Kleinstadt mit ihrem schon fast südländischen Flair ausklingen lässt.

Besonderer Tipp: Das Osttiroler Radsommerpaket gibt es schon ab 216 Euro pro Person im Doppelzimmer. Es enthält neben sieben Übernachtungen mit Frühstück, Radinfokarte, Radrucksack und Radbrille auch einen Schnuppertag mit dem E-Bike sowie ein Zugticket, mit dem die Gäste von Lienz nach Innichen zum Ursprung der Drau fahren können, um von dort aus flussabwärts zurück zu radeln.

Während Familien in Osttirol Radferien als neue Urlaubsalternative für sich entdecken und genussorientierte Gäste hier die richtige Mischung zwischen Sport, Natur, Kultur und Lebensart finden, geben sich die Cracks in der größten Bike-Arena der Alpen mit rund 1000 Kilometern in traumhafter Kulisse schon seit Jahren ihr Stelldichein. Wirklich Kondition braucht man auch für die berühmte Dolomitenradrundfahrt, die am 9. Juni startet und in der Extrem-Variante 2680 Höhenmeter auf 123 Kilometern bereithält.

Besonderer Tipp:
Die Osttirol Card für 46 bzw. 22 Euro (Kinder) bündelt 22 Freizeitangebote. Sieben Tage lang können Gäste die Bergbahnen sowie die Sommerrodelbahn Osttirodler gratis nutzen und haben freien Eintritt in Wildpark, Schwimmbäder und Museen.


Über Osttirol: Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und 32 Gemeinden gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Staufreie Anreise inklusive Landschaftserlebnis über die Felbertauernstraße. Mehr über MTB Urlaub ist hier online: http://www.mountainbikeurlaub.com

Donnerstag, 26. April 2012

Mountainbiken in Tirol´s Nr. 1

Mountainbiken in Tirol - Über 1000 km Mountainbikerouten, 3 MTB Testcenter mit Bikeverleih, 2 Mountainbikeschulen, über 15 mountainbikefreundliche Unterkünfte im Karwendel und den Tuxer Alpen – das sind die Fakten der Tiroler Bikeregion in Kürze.

Kultstatus hat mittlerweile der kostenlose Mountainbikeführer der Silberregion Karwendel erreicht. In ihm befinden sich die schönsten 42 MTB Touren mit mehr als 1.000 km Strecke und über 42.000 Höhenmetern. Von der Tagestour bis zur mehrtägigen Mtb Tour ist alles Wissenswerte zusammengefasst. Für alle Konditionsstufen sind Touren enthalten: vom gemütlichen, abwechslungsreichen Rundweg vor der atemberaubenden Bergkulisse der Tiroler Region bis zur extremen Tour in alpiner Lage. Das Bikebuch kann nach wie vor kostenlos beim Tourismusbüro bestellt werden.

Aufgrund der hervorragenden Voraussetzungen kommen mittlerweile immer mehr Mountainbiker hierher: So war die Region 2011 mit der Karwendeldurchquerung über Hinterriss und der Auffahrt in den Tuxer Alpen über Weerberg Austragungsort und Etappenort des bekanntesten Mountainbikerennes der Welt, der Transalp Challenge. 1.200 Teilnehmer waren dabei. Heuer gibt es viele Freizeitradler, die eben auf dieser Route durch die Region fahren und ihren Mountainbikeurlaub verbringen. Aber auch die Fachmagazine der BikeSportNews, des Mountainbike Magazins und der bekannten Bike waren hier mit Redakteuren und Fotografen vor Ort, um die Region den Bikern zu zeigen. - das zeugt von einer hohen Qualität und einem guten Angebot.

Seit 2010 sind die Bikehersteller KTM und Haibike offizielle Partner des Tiroler Urlaubsgebiets und präsentieren sich mit eigenen Testzentren in Schwaz und Jenbach. Die neusten Bikemodelle können dort zum kleinen Preis ausprobiert werden. Neu sind Leih-E-Mountainbikes: Ausgestattet mit einem Elektromotor im Hinterrad, der von Akkus versorgt wird, sind auch anspruchsvollere Steigungen für Konditionsschwächere und Genussmountainbiker keine allzu große Herausforderung mehr. Das ist besonders ideal, wenn Sportler in der Gruppe unterwegs sind – Angst nicht mitzuhalten, gibt es somit nicht mehr. In den Mountainbikeschulen der Region lernen alle Neulinge die Grund- sowie Spezialtechniken von der Pike auf – und das auf den schönsten Bikewegen.

Über 15 Beherbergungsbetriebe der Region haben sich auf die Bedürfnisse von Mountainbikern spezialisiert, sie bieten beispielsweise absperrbare und diebstahlgesicherte Abstellräume, Fahrradwerkstätten sowie Waschplätze an.Dabei zu finden sind für anspruchsvolle Mountainbiker **** Hotels ebenso wie gemütliche Gasthöfe und preiswerte Pensionen bzw. Ferienwohnungen. Alle Angebote sowie interessante Infos zum Thema „Biken in der Silberregion Karwendel“ finden Hobbybiker und Pros auf der Seite www.mtb-region.at.

In dieser Region verläuft auch die Transalp-Etappe von Weerberg über das Geisljoch. Nachzulesen gibt es die Tour u.a. bei Bergzeit in Form einer Zwei Tagestour in den Tuxer Alpen

Dienstag, 13. März 2012

Rad Urlaub im Tannheimer Tal in Tirol

Tannheimer Tal: Traumpfade für Asphalthelden
Das Tannheimer Tal bietet ein umfassendes Streckennetz für Rennradler an. Insgesamt gibt es 22 ausgearbeitete Touren für alle Könnensstufen in einem handlichen Booklet. Michael Keller, Geschäftsführer der Tourismusregion und ehemaliger österreichischer Mountainbike-Bundestrainer, ist jede Route persönlich abgefahren und hat wichtige Infos zu deren Kartierung geliefert. Die Broschüre zeigt alle Routen inklusive Kilometer- und Höhenangabe sowie Streckenbeschreibung, Höhenprofil und Landkarte. Der besondere Service: Das Material ist wasserfest und kann während der Fahrt in der Trikottasche verstaut werden. Das Booklet kostet 9,60 Euro und ist beim Tourismusverband Tannheimer Tal erhältlich.

Die kürzeste beschriebene Route zählt 52 Kilometer und überwindet 370 Höhenmeter, die längste bringt 216 Kilometer bei 2.247 Höhenmetern auf den Radcomputer. Dazwischen gibt es zahlreiche Strecken für jedes Fahr- und Konditionsniveau: Sechs leichte, zwölf mittlere und vier schwere Touren mit insgesamt 2.500 Kilometern Länge stehen zur Auswahl.

Das Konzept ist durchdacht bis hin zur Übernachtungsmöglichkeit – insgesamt 16 Gastgeber zählen zu den rennradfreundlichen Unterkünften. Die Bandbreite reicht von der einfachen Pension bis zum 4-Sterne-Superior-Hotel. Sie alle bieten einen extra Fahrradraum oder die Möglichkeit, das Rad mit aufs Zimmer zu nehmen. Außerdem gibt es Werkzeug, Sportleressen und einen Wäscheservice vor Ort. Eine Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet ab 20 Euro pro Person.

Wer sich fit genug fühlt, startet beim Rennrad-Marathon Tannheimer Tal am 15. Juli, die Online-Anmeldung ist bereits aktiviert. Für Hobby-Radler und Rolleure sind die überwiegend flachen 130 Kilometer gut zu bewältigen. Wer die konditionelle Herausforderung sucht, meistert die 230-Kilometer-Distanz mit 2.940 Höhenmetern.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Pierre et Vacances startet „Pro Cycling Experience“: Trainingslager mit Radrennprofis

Pierre et Vacances bietet ab sofort ein besonderes Highlight für Fans des Radrennsports: einwöchige Trainingsprogramme mit einem niederländischen Profi-Team inklusive Einblick in die Vorbereitung der Radsport-Profis auf die WorldTour 2012.
Europas größter Anbieter für Apartments und Ferienhäuser hat zusammen mit dem niederländischen Radsport-Team 1t4i-Shimano das Projekt „Pro Cycling Experience“ gegründet. Basis für die Trainingswochen ist die Pierre et Vacances-Residenz Altea Hills an der Costa Blanca. Die „Pro Cycling Experience“ wird ab sofort bis zum 26. Mai angeboten. Interessierten Sportlern wird empfohlen, so schnell wie möglich zu buchen, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Das exklusive Sporterlebnis kostet inklusive sechs Übernachtungen mit Vollpension und Profirad ab 860 Euro pro Person.
Die „Pro Cycling Experience“-Teilnehmer erleben die Tourvorbereitungen der Radrennfahrer hautnah und bekommen einen intensiven Einblick in die anspruchsvolle Arbeit der Mechaniker und Team-Betreuer. Zum Team 1t4i-Shimano gehören unter anderem der Deutsche Profi Marcel Kittel (14 Siege 2011) und der Niederländer Koen de Kort.

Das Trainingsprogramm der Gäste, die in dieser Sportwoche insgesamt rund 500 Kilometer zurücklegen, enthält unter anderem sieben verschiedene Touren in der Region Alicante. Für die zwischen 60 und 110 Kilometer langen Tagesetappen stehen allen „Pro Cycling Experience“-Sportlern Felte-Profiräder zur Verfügung.
Die Residenz Altea Hills bietet mit ihren hochwertig ausgestatteten Apartments, einem Spa mit professionellem Behandlungsangebot und dem dazu gehörenden Vier-Sterne-Hotel den perfekten Rahmen für das Power-Training. Hoch über dem Meer in einer Gartenlandschaft mit vier Außenpools sowie in der Nähe mehrerer Strände und kleiner Buchten gelegen, bietet die Anlage zudem das richtige Ambiente für das Entspannungsprogramm nach einem Tag voller sportlicher Herausforderungen.

Detaillierte Informationen zur Pierre et Vacances „Pro Cycling Experience“ unter +34 966 881 006

Freitag, 16. Dezember 2011

Rad Urlaub in Franken

Flusslandschaften für Genussradler
Das Zusammenspiel von faszinierender Geschichte, Kultur und herrlichen Landschaften macht den Charme des Urlaubslands Franken aus. Der lässt sich am besten auf aktivem Wege entdecken, zum Beispiel auf einem der hervorragend ausgebauten Radwege. Paradestrecken für Genussradler sind die Routen am Flussufer, allen voran der „Main-Radweg“, der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub als erster deutscher Radweg mit der Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet wurde.

Mit dem Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ führt eine weitere fränkische Fünf-Sterne-Strecke von Wertheim nach Rothenburg o.d. Tauber. Wer nach den 100 entspannten Kilometern durch die Weinbergslandschaft entlang der Tauber erst richtig Lust bekommen hat aufs Radeln, für den geht die Tour jetzt in die Verlängerung: 2012 starten Flussgenießer auf dem neuen „tauber altmühl radweg“ richtig durch. Er beginnt am Main in Wertheim auf der Strecke des Radwegs „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“. Ab Rothenburg o.d. Tauber geht es durchs Romantische Franken zur Quelle der Altmühl. Diesem ruhigen Fluss folgen die Radler weiter ins Fränkische Seenland mit seinen sieben Badeseen. Dort stößt die Tour in Gunzenhausen am Altmühlsee auf den Altmühltal-Radweg. Auf dieser beliebten Strecke radelt man immer am Flussufer entlang durch den Naturpark Altmühltal mit seinen eindrucksvollen Felsen und charmanten Städten bis zum Main-Donau-Kanal und weiter nach Kelheim, wo die Tour mit einer Fahrt auf der Donau durch die „Weltenburger Enge“ einen fulminanten Abschluss findet.

Den geheimnisvollen Kelten auf der Spur
Genauso nah wie beim Radeln kommt man Frankens Natur und Geschichte zu Fuß. Wanderer haben die Wahl zwischen zwölf zertifizierten Fernwanderwegen sowie zahlreichen weiteren Themen- und Ortsrouten, die zu einzigartigen Naturschauspielen, entdeckenswerten Städten und Städtchen und – typisch für Franken – auch immer wieder zu genussvollen kulinarischen Zwischenstopps führen (www.frankentourismus.de/wandern). Neben dem Naturerlebnis taucht man auf einigen Touren auch tief ein in die fränkische Geschichte – zum Beispiel auf dem „Kelten-Erlebnisweg“. Zwischen Meiningen in Thüringen und Bad Windsheim in Franken folgen Wanderer auf 200 Kilometern den Spuren des geheimnisvollen vorgeschichtlichen Volks. Zwischen Kultorten und keltischen Siedlungsresten führt die Strecke durch urwüchsige Wälder und idyllische Weinberge. In spannenden Museen erfährt man zum Beispiel, dass die Kelten die fortschrittlichsten Handwerker ihrer Zeit waren und ihre Waren besonders gern gegen Wein eintauschten. Nach dem Museumsbesuch entdeckt man entlang der Strecke Hinweise auf die Kelten, wo man sie nie vermutet hätte – zum Beispiel in den typisch fränkischen Fachwerkhäusern oder im Schmuckdesign so manches Kunsthandwerkers.

Mittwoch, 2. November 2011

Designpreis für Radprodukte

Road Touring Schuh und XTR Trail Pedal erhalten iF product design award
Ausgezeichnetes Shimano-Design
Neben den weltberühmten Schalt- und Brems-Komponenten zeigt Shimano seit vielen Jahren Kompetenz im Bereich des Schuh-Pedal-Interface. Highend-Radschuhe und Top-Pedale aus dem Hause Shimano setzten Jahr für Jahr Benchmarks. Doch auch im Design spielt das japanische Unternehmen in der höchsten Liga. So zeichnete das International Forum Design mit dem Road Touring Schuh SH-RT82 und dem XTR Trail Pedal PD-M985 erneut zwei Shimano-Produkte mit dem iF product design award 2012 aus.
Unter einer Vielzahl von Kriterien wie Gestaltungsqualität, Verarbeitung, Materialauswahl, Innovationsgrad, Funktionalität, Ergonomie oder Universal Design nahmen die Juroren der 28-köpfigen, international hochkarätig besetzten Jury die mehr als 4.000 eingereichten Beiträge von über 1.600 Unternehmen aus 48 Ländern unter die Lupe.
Sportliches Radfahren boomt, doch stehen Hobbysportler häufig vor der Wahl zwischen den Vorzügen von Rennradschuhen – Steifigkeit, effiziente Kraftübertragung, Aerodynamik – und dem höheren Gehkomfort, den Radschuhe mit SPD-System dank der versenkten und kleineren Pedalplatten bieten. Mit Shimanos Road-Touring-Serie lassen sich beide Vorteile kombinieren. Im klassischen Rennrad-Look und in modischem schwarz-gelbem Design, sorgt beim Top-Modell SH-RT82 die glasfaserverstärkte Polyamid-Zwischensohle für Steifigkeit und Effizienz, zugleich gewährleisten die Gummilaufsohle und die versenkten Pedalplatten Sicherheit und Komfort auch beim Gehen. All dies Faktoren, die die Jury-Mitglieder von der Qualität und vom Design des SH-RT82 überzeugten.
Ebenso überzeugend waren offenbar die Argumente für den zweiten von Paul Lange & Co. eingereichten Preisträger. Mit dem PD-M985 verfügt Shimanos Top-MTB-Gruppe XTR über ein Trail-Pedal, das viele Vorzüge kombiniert: Das bewährte SPD-„Klick“-System bietet Halt und Tritteffizienz, zugleich liefert der integrierte Käfig Stabilität auf harten Trails, die indes mit nur 398 g pro Paar nicht zu Lasten des Gewichts geht. Das filigrane Design ist der XTR würdig und sorgt für Schmutzabweisung auch unter schlammigen Bedingungen. Die weit auseinander stehenden Lager garantieren Langlebigkeit und Belastbarkeit. Beide Produkte sind damit weiter im Rennen um die iF product design Gold Awards, die im Februar 2012 vergeben werden – eine Auszeichnung, die sich 2011 bereits der Shimano Accu 3D Windbreaker gesichert hatte.

Donnerstag, 22. September 2011

Radelvergnügen spontan und bequem rund um Mittenwald

Dank Bike-Stationen können Radfahrer in der Alpenwelt Karwendel unweit von MTB Walchensee jederzeit in die Pedale treten.
Wer spontan Lust auf eine Radtour bekommt oder sein Fahrrad nicht für eine MTB Transalp in die Berge transportieren möchte, dem sei das Service-Netzwerk der Alpenwelt Karwendel empfohlen. Von Juni bis Oktober können Gäste sieben Tage die Woche nach Belieben leihen und testen. Zur Verfügung stehen erstklassige Räder der Winora Gruppe (Haibike) in vier verschiedenen Kategorien: Mountainbikes, Trekking-Räder, City-Bikes oder E-Bikes für mühelosen Radelspaß. Die Hauptstation findet man direkt am Bahnhof Mittenwald, Außenstellen gibt es in Krün, Klais und Wallgau. So genießt man das Naturparadies Karwendel – 90 Bahn- oder Autominuten südlich von München – und gibt sein Leihrad einfach an einer der Stationen wieder ab, wo’s beliebt. Zurück zum Ausgangspunkt oder nach Hause geht es bequem mit dem Wanderbus oder mit der Bahn. Wer in der Alpenwelt Karwendel übernachtet und eine Gästekarte hat, erhält Sie auf die Verleihgebühr 10% Rabatt. In der Region stehen Routen mit insgesamt 1.200 Kilometern und knapp 30.000 Höhenmetern zur Auswahl, plus jede Menge Landschaftsgenuss. Hier in der weiten Ebene des oberen Isartals treffen Karwendel- und Wettersteingebirge sowie die Soierngruppe und das liebliche Estergebirge zusammen. Man rollt vorbei an saftigen Almböden, dolomitenartigen Zacken und durch verwunschene Täler. Den Flyer mit Übersichtskarte, Öffnungszeiten und nächstgelegenen Wanderbus-Stationen gibt es in den Tourist-Informationen.

Mittwoch, 14. September 2011

Rad & Reisen: Mit dem Rad durch Europa

Egal ob ein Besuch von Vilnius in Litauen anliegt oder der sommerliche Wasserspaß an den Stränden Griechenlands das Ziel ist, Rad & Reisen ist mit seinen organisierten Radtouren in fast jedem europäischen Land vertreten. Von der Ukraine bis nach Spanien, von den Finnischen Inselwelten bis zur Dreiländertour „Mosel“ mit Unterkunft auf dem gemütlichen Hotelschiff oder die besten Weine auf der französischen Burgund-Tour verkosten, für jeden Geschmack findet sich das Passende. In Deutschland gilt die Qual der Wahl zwischen einer entspannten Radtour beim ostfriesischen Inselhüpfen oder einem Städtetrip zwischen Prag und Dresden. Eine Tour zwischen Weinbergen und historischen Städten, direkt der Sonne entgegen, verspricht die Italien-Strecke „Chianti“. Wie der Name verheißt, wird sicherlich auch der Weingenuss nicht zu kurz kommen. Ein besonderes Erlebnis sind die perfekt organisierten Reisekombinationen mit Rad und Schiff, auch da bietet Rad & Reisen eine vielfältige Auswahl in die schönsten Regionen Europas: mit dem liebevoll restaurierten Zweimast-Motorsegler Panagiota den Kanal von Korinth entdecken und den faszinierenden Charakter der Ionischen Inseln genießen oder mit dem Rad und dem Schiff die herbe Landschaft Sardiniens erkunden. Eine Entdeckungsreise entlang der alten Zuiderzeeküste mit dem Rad und dem Drei-Mast-Traditionssegler Soeverein führt in die Zeit des goldenen Jahrhunderts der niederländischen Segelära. Die Masurische Seenplatte mit ihren weitläufigen Naturreservaten und Warschau mit seiner historischen Geschichte sind die Kontraste der Polen-Reise und anschließend wird purer Luxus auf einem Logenplatz der MS Classic Lady genossen. Last but not least ist selbstverständlich der Jakobsweg zu nennen. Die von Rad & Reisen organisierte Tour bietet erstmals die Möglichkeit, den Pilgerpfad nicht nur per pedes zu bewältigen.